Nachricht aus Berlin: Priorisierung der B528-Verlängerung

Die Maßnahme würde auch eine Verringerung der Verkehrsbelastung in Rayen bedeuten.

Die Verkehrsbelastung im Ortsteil Rayen ist kein neues Thema. Immer wieder gab es Ansätze, hier für eine merkliche Entlastung der Anlieger zu sorgen. Als Bürgermeister eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit  anzuordnen, wäre hierbei eine Möglichkeit  gewesen. Diese bedarf allerdings der Zustimmung des Landesbetriebs Straßen NRW – dieser signalisierte aber bereits mehrfach, dieses Vorhaben nicht mit zu tragen. Auch nach dem wir ein Lärmgutachten erstellen ließen, um die Notwendigkeit zu untermauern, wurde unserer Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung nicht entsprochen. Natürlich hätte ich nun einfach eine entsprechende Herabsetzung des Tempos anordnen können, wie es teilweise gefordert wurde. Diese hätte aber mit Sicherheit zu einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Landesbetrieb geführt. Hierfür wissentlich Steuergelder zu verausgaben, ist der falsche Weg. Vielmehr müssen wir andere, erfolgsversprechende Lösungen vorantreiben.

Aus diesem Grund habe ich mich, im Zusammenhang mit der damaligen Streichung der Maßnahme aus dem Bundesverkehrswegeplan, an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Michael Groschek, Landesminister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr gewandt und auf die Notwendigkeit der Verlängerung aufgrund der zunehmenden Verkehrsbelastung und der oftmals nicht eingehaltenen Geschwindigkeitsbegrenzungen hingewiesen.

Die Nachricht aus Berlin, dass die Verlängerung der Bundesstraße 528, die zu einer deutlichen Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Rayen führen würde, wieder als zu priorisierende Maßnahme in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde, zeigt, dass unser Bemühen damit endlich Früchte trägt. Somit besteht berechtigte Hoffnung, dass wir eine Lösung für den Verkehr in Rayen erreichen.

 © 2019  Harald Lenßen