NV - Meine Stadt

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nun bin ich seit über sechs Jahren Bürgermeister unserer Stadt. Wenn ich zurückblicke, kann ich sagen: Es war eine schwierige Zeit mit großen Anstrengungen und Problemen, die bewältigt werden mussten. Aber auch eine gute Zeit, da gute Lösungen gefunden wurden und ich meinen Teil dazu beitragen konnte, dass es in Neukirchen-Vluyn weiter vorangeht. Diese Aufgabe möchte ich in den nächsten Jahren gerne fortsetzen. Vor allem deshalb, weil ich immer wieder Kontakt zu Ihnen habe, Gespräche führe, die mir in meiner täglichen Arbeit helfen und weil ich merke, wie viel die Menschen in Neukirchen-Vluyn für Neukirchen-Vluyn tun. Die Nähe zu Ihnen ist mir ganz wichtig: Ein offenes Ohr zu haben – auch wenn man nicht alles ermöglichen kann. Zuhören – auch wenn nicht jeder Wunsch erfüllbar ist.

Neukirchen-Vluyn ist eine Stadt mit bewegter Geschichte und lebendigen Traditionen. Unsere Ortsteile haben ihre eigenen historischen Wurzeln. Gemeinsam bilden sie eine Kommune, die von Einwohnern wie auch von Besuchern geschätzt wird. Hier fühlen wir uns wohl. Rückblickend kann ich eine positive Bilanz mit einer Reihe von Erfolgen vorweisen. „Schöne Worte sind das eine, was zählt sind Taten.“ Deshalb ist dies hier eher ein Rechenschaftsbericht als eine Sammlung von Versprechungen – ein Beleg dafür, was in meiner Amtszeit bewegt und entwickelt wurde und wird.

Ich bin stolz auf diese Stadt, auf ihre tatkräftigen und fleißigen Bürgerinnen und Bürger, mutigen Unternehmerinnen und Unternehmer und umsichtigen Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter. Daher wünsche ich mir, dass wir in Neukirchen-Vluyn den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Neukirchen-Vluyn soll DIE Stadt der Region mit ganz besonderer Wohn- und Lebensqualität und mit hohem Freizeitwert bleiben.

„Viel getan. Viel vor.“ Gemeinsam mit Ihnen werde ich das in meiner zweiten Amtszeit anpacken – mit ganzem Herzen, mit aller Kraft. Es geht um viel – es geht um Neukirchen-Vluyn.

Ihr

 

Realisierte Projekte.

Darauf sind wir stolz: Entwicklung Niederberg

Seit 2001 ist der Bergbau in Neukirchen-Vluyn Geschichte. Was sich seit 2011 auf dem ehemaligen Zechengelände Niederberg getan hat, ist eine Erfolgsstory, über die wir uns freuen dürfen. Attraktive Wohnquartiere sind entstanden und werden aktuell gezielt erweitert.

Viele Menschen bewohnen bereits ihre neuen Eigenheime. Daneben entwickeln wir gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer auf der Fläche südlich der Niederrheinallee ein Gewerbegebiet, das sich in seiner Gestaltung perfekt in den neuen „Bindestrich“ einfügt. Denn was früher Neukirchen und Vluyn trennte, die Zeche, wird nun der verbindende Faktor für die beiden Ortsteile. Neukirchen und Vluyn wachsen weiter zusammen. Gleichzeitig sind wir uns der Geschichte unserer Stadt und der Bedeutung des Bergbaus für Neukirchen-Vluyn bewusst.

Die beiden Fördertürme sowie der „Backsteindreiklang“ aus Zentralmaschinenhaus und den beiden Fördermaschinenhäusern bleiben erhalten. Die bereits entstandenen Grünflächen, die Spielplätze, die neue Kindertagesstätte oder auch die Skateranlage geben einen Vorgeschmack darauf, wie der „Bindestrich“ Niederberg in einigen Jahren eine noch größere Erfolgsstory der Stadtentwicklung sein wird.

Planen. Handeln. Neue Ziele im Visier:

Vluyner Platz

Auf dem Vluyner Platz tut sich was. Und das wurde auch Zeit. Nicht zuletzt die durch den Frost im Winter 2012/2013 notwendig gewordene Sperrung zeigte uns, dass der zentrale Platz in Vluyn dringend eine Auffrischung benötigt. Ein Thema, das Stadt und Politik bereits seit 1999 beschäftigt. Durch beharrliche Arbeit sind wir nun endlich an dem Punkt angelangt, an dem diese notwendige Sanierung Realität wird.

Besonders gefreut habe ich mich über das rege Bürgerinteresse bei der Planung zur Neugestaltung des Platzes. Präsentationen, Workshops, Online- und Offline-Umfragen haben letztendlich einen Gestaltungsvorschlag von Neukirchen-Vluyner Bürgerinnen und Bürgern zum Ergebnis gehabt, der nun umgesetzt wird. Auf das Ergebnis dürfen wir uns alle freuen.

Ich bin mir natürlich bewusst, dass eine solch große Baustelle auch starke Auswirkungen insbesondere auf die Geschäfte und Betriebe am Vluyner Platz hat. Stadt und Werbering unterstützen die Händler vor Ort gemeinsam mit verschiedenen Aktionen, um die Erreichbarkeit der Geschäfte zu sichern, um mit einem attraktiven Bonusprogramm Käufer zu gewinnen und zu binden und um fortlaufend über den Stand der Baumaßnahme zu informieren. Eine möglichst transparente Informationspolitik war und ist mein Ziel bei allen Projekten der Stadt.


Viel getan.

Einwohnerzahl bei über 28.000 stabil

Neue Wohngebiete ausgewiesen z.B. Barbarastraße, Larfeldsweg

Anstieg der Baugenehmigungen -> 2009 waren es 176, 2014 waren es 275 Genehmigungsverfahren

Viel vor.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Flächenverbrauch aus ökologischen Gründen minimieren

Maßvoll Wohngebiete ausweisen, z.B. Diesterwegstraße und Drüenstraße


Wohnen und Arbeiten in einem attraktiven Umfeld

Integriertes Handlungskonzept: Dorf Neukirchen im Blickpunkt

Im Dorf Neukirchen gibt es viel zu tun. Das haben wir erkannt. Um mögliche Fördergelder des Landes NRW nutzen zu können, haben wir daher ein sogenanntes integriertes Handlungskonzept erstellt. Dieses umfasst eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen wir den historischen Ortskern Neukirchens fit machen wollen für die Zukunft.

Die zahlreichen Leerstände, das Pflaster der Hochstraße, der Grafschafter Platz  – all das sind Aufgaben, die wir uns in den kommenden Jahren vornehmen werden und die das Dorf Neukirchen kräftig aufwerten.

Dazu wurden bereits erfolgreiche Netzwerkinitiativen gestartet und durch die Teilnahme am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ überregionale Aufmerksamkeit für den Ortskern Neukirchen erzeugt. Dass bereits in naher Zukunft ein großer Edeka-Markt auf dem Gelände des Erziehungsvereins entstehen wird, ist eine tolle Entwicklung, an der auch wir durch intensive Gespräche mit möglichen Investoren kräftig mitgearbeitet haben.

 

 

Aktiv in Neukirchen-Vluyn

„Das Ehrenamt hält unsere Stadt zusammen!“

Neukirchen-Vluyn ist geprägt durch ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement in verschiedenen Vereinen, Institutionen, Kirchen, Verbänden und Organisationen. Dabei ist die Freiwillige Feuerwehr von hoher Bedeutung für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, wenn ich auf unsere Freiwillige Feuerwehr Neukirchen-Vluyn blicke. Ganz wichtig ist mir hierbei das erste Wort: „Freiwillig“. Die 139 Frauen und Männer der Feuerwehr in Neukirchen-Vluyn verrichten ihren aktiven Dienst ehrenamtlich – neben Arbeit, Familie und Hobby. Ein Einsatz, den man gar nicht oft genug herausstellen kann. Erfreulich ist die Entwicklung unserer Feuerwehr. So liegt zum Beispiel die personelle Stärke der Jugendfeuerwehr stabil bei rund 30 Mitgliedern. Positiv: Der Trend setzt sich fort.

Natürlich lassen sich Menschen nur dann zu ehrenamtlichem Einsatz motivieren, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das war beispielsweise im Gerätehaus Vluyn in den letzten Jahren nicht mehr der Fall. Da auch der städtische Baubetriebshof mit seinen verschiedenen Standorten aus allen Nähten platzte, haben wir die Chance ergriffen und mit dem „Kombibau“ an der Tersteegenstraße eine neue Heimat für den Löschzug Vluyn und die Kolleginnen und Kollegen des Baubetriebshofs geschaffen. Wer einmal einen Blick auf das Gelände und in die Garagen der neuen Anlage wirft, erkennt, wie viele Fahrzeuge, Geräte und Menschen hier in unserer Stadt für Sicherheit und Sauberkeit sorgen. Übrigens: Mit dem Kombibau haben wir bewiesen, dass in Deutschland auch große Projekte ohne Überschreiten des geplanten Budgets umgesetzt werden können!

Was für Vluyn gilt, ist natürlich in Neukirchen nicht anders. Auch hier ist das Feuerwehrgerätehaus in die Jahre gekommen. Aktuell prüfen wir, was hier die beste Lösung ist, um auch für die Neukirchener Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wieder optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Es zeichnet sich ab, dass ein Neubau die wirtschaftlichste Lösung ist. Sicher ist: Hier wird etwas geschehen – und zwar bald!


Viel getan.

Ehrenamtskarte eingeführt 

Ehrenamt gestärkt: 36 Ehrennadeln und 5 Ehrenringe verliehen

Sportlerehrung erfolgreich eingeführt

Kulturhalle wieder in Betrieb genommen

Investitionen in Sport- und Freizeitanlagen

Moderne Ausrüstung der Feuerwehr

Viel vor.

Kulturelle Vielfalt erhalten

Trainingszeiten der Sportvereine kostenfrei lassen

Erweiterung der Schulsportanlage (Bauteil Fußballplatz) – Grundlage für eine zentrale Sportanlage

Neubau der Polizeiwache

Kriminalprävention verbessern


Familie und Bildung – Hand in Hand

In einem rohstoffarmen Land ist Bildung DIE Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Bildung fängt bereits im Kleinkindalter an. Deshalb haben wir in den letzten Jahren viel Geld in die Hand genommen, um die Kleinkindbetreuung von einem zarten Pflänzchen zu einem starken Baum, der Früchte trägt, heranzuziehen.

Mit der Einrichtung von Familienzentren mit ihren umfassenden Beratungsangeboten haben wir einen niederschwelligen Einstieg in die Elternbildung geschaffen. Durch Investitionen von rund 5,5 Millionen Euro in den letzten fünf Jahren haben wir den Schulstandort Neukirchen-Vluyn modernisiert und gestärkt. Mit dem Julius-Stursberg-Gymnasium und der Gründung der Gesamtschule können unsere Schülerinnen und Schüler alle Bildungsabschlüsse erwerben. Neukirchen-Vluyn ist ein leistungsstarker Bildungsstandort.

Mein erklärtes Ziel ist es, dass kein Neukirchen-Vluyner Kind ohne Bildungsabschluss in die Berufswelt entlassen wird! Kein Kind darf zurückgelassen werden. Wir brauchen jedes einzelne von ihnen. Darum setze ich mich für eine Förderinitiative ein, damit wir Neukirchen-Vluyn zu einer Stadt machen, in der alle Kinder einen Schulabschluss durch eigene Leistung erwerben.

Die erstklassige, breitgefächerte Neukirchen-Vluyner Vereinslandschaft leistet in der Jugendarbeit Großartiges. Als Stadt müssen wir unsere Freizeit- und Betreuungsangebote dem sich verändernden Bedarf und den Interessen unserer heutigen Jugend anpassen. Die städtischen Einrichtungen leisten hier einen wertvollen Beitrag.

Arbeitsplätze vor Ort sichern

Unsere Wirtschaftsstruktur ist zunehmend mittelständisch geprägt. Sowohl mit unserer kommunalen Wirtschaftsförderung als auch mit unseren örtlichen Akteuren von Mittelstand und Einzelhandel möchte ich weitere Bedingungen schaffen, um unsere ansässigen Unternehmen zu unterstützen und Neuansiedlungen zu fördern. Dazu gehört neben einem guten Flächenmanagement und einer ausreichenden Bereitstellung von Industrie- und Gewerbeflächen auch eine leistungsfähige Infrastruktur.
Der Tourismus- und Freizeitbereich als zukunftsfähiger Wirtschaftszweig wird künftig für Neukirchen-Vluyn mit dem unverwechselbaren Wahrzeichen, der Halde, den Wander- und Radwegen, immer interessanter werden. Gerade die Chancen im Bereich des Fahrradtourismus müssen genutzt werden.

Solarpark in Neukirchen-Vluyn

Energiewende ist Realität geworden

In Deutschland und seit 2013 auch ganz besonders in Neukirchen-Vluyn. Das lässt sich am besten in der Dong erkennen, wo die ENNI im September 2013 ihren Solarpark eröffnete, der mit seinen 14.000 Modulen nun Jahr für Jahr 3,3 Mio. Kilowattstunden Strom liefert und damit etwa 2.400 Tonnen CO² Ausstoß verhindert. Bei den Planungen für die Anlage in der wunderschönen Umgebung in der Dong mussten zahlreiche Aspekte vom Arten- und Naturschutz bis hin zu sich schnell wandelnden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beachtet werden. Ein Großprojekt, das einzigartig ist in der Region. Ich freue mich, dass die ENNI sich mit dem Solarpark Mühlenfeld einmal mehr zu Neukirchen-Vluyn bekennt. Übrigens: Der Solarpark an der Ecke Geldernsche Straße/Grafschafter Straße kann im Rahmen der ENNI Ökotour angefahren und erlebt werden. Die Enni informiert hierzu auf ihrer Website.


Viel getan.

U3-Betreuung eingerichtet: 52 neue Plätze

Kindertagesstätten erweitert

Baubeginn KiTa-Niederberg

Gesamtschule gegründet und eingeführt

Integration von Kindern mit Behinderungen verbessert

Über 5,5 Mio. EUR in die Schulen investiert

Schulsozialarbeit ausgebaut

720 neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse von 2009 - 2014

Schnelle Internetverbindungen ausgebaut

Übernachtungszahlen im Gastgewerbe deutlich gesteigert

Neue Gewerbeflächen entwickelt und vermarktet

Viel vor.

Initiative „Kein Kind ohne Abschluss“

Öffnungszeiten der Kindertagesstätten flexibler gestalten

Beratungsangebote für Familien ausweiten

Verlässliche Schulkinderbetreuung auch in den Ferien organisieren

Zeitgemäße Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche schaffen

Weitere Arbeitsplätze vor Ort gewinnen

Erweiterung der Glasfasernetze

Neukirchen-Vluyn fahrradfreundlich gestalten 

Tagestouristische Konzepte erstellen

 © 2019  Harald Lenßen